Vom Kamerabild zum kontextbasierten Lagebild
Für Accellence Technologies bot die Tagung eine ideale Plattform, um das Konzept „Surveillance 5.0“ vorzustellen und mit dem Fachpublikum zu vertiefen.
In seinem Vortrag zeigte Benjamin Lilienthal, Technical Manager bei Accellence Technologies, wie sich klassische Videoüberwachung in Leitstellen weiterentwickeln könnte. Gerade in Schleusenanlagen laufen zahlreiche Kameras, Sensoren und SCADA-Systeme zusammen. Die Herausforderung besteht darin, aus dieser Informationsfülle belastbare Entscheidungsgrundlagen zu gewinnen.
Hier setzt das Konzept Surveillance 5.0 an: Statt isolierter Kamerabilder rückt ein kontextbasiertes Lagebild in den Fokus. Ereignisse werden in ihrem räumlichen und betrieblichen Zusammenhang betrachtet, semantisch verknüpft und nachvollziehbar dargestellt. Ziel ist es, Operatoren bei sicherheitsrelevanten Entscheidungen strukturiert zu unterstützen.
Praxisdialog am Accellence-Stand
Am begleitenden Ausstellerstand demonstrierten Benjamin Lilienthal und Christoph Geisser unter anderem das datenschutz-zertifizierte Videosicherheits-System vimacc im Live-Betrieb. Das System ist modular aufgebaut, flexibel skalierbar und projektspezifisch anpassbar. Als Subsystem lässt es sich in bestehende SCADA- und Managementumgebungen integrieren und gewährleistet eine systemweite Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Videodaten.
Der intensive fachliche Austausch zeigte, dass insbesondere Integration, Datenschutz und Nachvollziehbarkeit vor allem auch im Kontext von KRITIS- und NIS2-Anforderungen zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Hinweis: Den ausführlichen Fachartikel von Benjamin Lilienthal aus dem SWB-Tagungsband von Teubert Kommunikation, können Sie hier herunterladen:

